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Elektro Motorrad – Fahrzeug der Zukunft


Das Thema Elektromobilität ist sehr aktuell. Allerdings tun sich die meisten Autohersteller schwer damit, Elektroautos herzustellen. Deutlich weiter vorangeschritten in der Entwicklung sind die Zweiradhersteller. Sowohl ein Elektromotorrad als auch einen Elektro Scooter kann sich jeder Interessent schon jetzt zu einem erschwinglichen Preis anschaffen. Das Gleiche gilt auch für einen Elektro Roller oder ein E Mofa. Elektrisch angetriebene Zweiräder gibt es in einer großen Vielfalt. Doch welche Vorteile haben ein E Motorrad oder ein Elektroscooter? Dieser Frage sollte vielleicht etwas nachgegangen werden. 


Das E Motorrad wirkt optisch ansprechend


Ein elektrisches Motorrad muss keineswegs langweilig aussehen. Das lässt sich auch an den aktuellen Modellen feststellen. In puncto Design steht ein Elektro Motorrad einem Zweirad mit Benzinmotor in nichts nach. Es tritt eigentlich eher das Gegenteil ein. Ein elektrisches Motorrad sieht meistens noch deutlich sportlicher aus als ein konventionelles Motorrad. Einige Modelle muten sogar ein wenig futuristisch an. 

Das ist jedoch nicht nur bei einem Elektromotorrad der Fall. Auch ein Elektro Roller oder ein E Mofa kann aus optischer Sicht sehr reizvoll wirken. Ein beeindruckendes optisches Erscheinungsbild ist auf jeden Fall ein Vorteil. Schließlich möchte sich ja auch jeder Fahrer mit seinem E Motorrad oder mit seinem Elektro Roller identifizieren. 



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Technische Vorteile von einem E Motorrad

Neben dem modernen Aussehen bietet ein elektrisches Motorrad noch weitere Vorteile, die sehr beeindruckend sind. Dazu gehört die Technik. Der Antrieb erfolgt mit bürstenlosen Motoren. Diese sind kompakt gebaut, bieten aber dennoch eine hohe Leistung. Dabei sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass ein Elektromotor einen deutlich höheren Wirkungsgrad aufweist als ein Verbrennungsmotor. Bei einem Verbrennungsmotor liegt der Wirkungsgrad bei etwa 30 Prozent. Ein elektrisches Motorrad weist einen Wirkungsgrad von etwa 90 Prozent oder noch höher auf. Daher reicht eine geringere Leistung beim Elektromotorrad aus. Erzielt ein E Motorrad beispielsweise eine Leistung von 2,2 Kilowatt, so entspricht es in etwa einer Leistung von 6,6 Kilowatt bei einem Zweirad mit Verbrennungsmotor.

Ein Elektromotorrad oder auch ein Elektroscooter erzielt durch den elektrischen Antrieb auch ein deutlich höheres Drehmoment. Dadurch erzielt ein elektrisches Motorrad auch eine sehr viel bessere Beschleunigung als ein vergleichbares Gefährt mit einem Benzinmotor. Dieser Vorteil macht sich sogar schon bei einem E Mofa bemerkbar. Damit können mitunter schon größere Mopeds beim Start an der Ampel abgehängt werden.

Ein einfach zu fahrendes Elektro Motorrad

Ein elektrisches Motorrad zu fahren ist sehr viel einfacher als ein konventionelles Zweirad mit Benzinmotor. Das Kuppeln und Schalten entfallen. Nach der Betätigung des Startknopfes ist die Elektronik einsatzbereit. Zum Anfahren braucht nur der rechte Griff am Lenker gedreht zu werden. Die Geschwindigkeit wird ganz einfach über die Drehzahl des Elektromotors geregelt.

Um das Elektro Motorrad zu bremsen, befindet sich auf jeder Seite des Lenkers ein Hebel. Mit dem Hebel auf der rechten Seite wird das Vorderrad abgebremst. Der linke Hebel dient zum Bremsen des Hinterrads. Bei den Bremsen handelt es sich in der Regel um hydraulisch betätigte Scheibenbremsen. Einige Elektroscooter sind auch mit Trommelbremsen ausgestattet. Der Kraftaufwand ist auf jeden Fall sehr gering.

Ein Elektromotorrad ist wartungsarm

Für viele Biker ist es ein großer Vorteil, dass ein Elektro Motorrad nur einen minimalen Wartungsaufwand benötigt. Es ist nur erforderlich, die Akkus regelmäßig nachzuladen. Zudem sollte in regelmäßigen Abständen der Luftdruck in den Reifen kontrolliert und eingestellt werden. Ein korrekt eingestellter Reifendruck ist für die Sicherheit wichtig. Zudem wird dadurch der Verschleiß verringert. Ein falsch eingestellter Reifendruck führt zu einem überdurchschnittlichen hohen Verschleiß.

Etwas Wartung benötigen zudem die Bremsen. Ist das E Motorrad mit einer hydraulischen Bremsanlage ausgestattet, sollte die Bremsflüssigkeit etwa alle zwei Jahre erneuert werden. Zudem müssen die Bremsbeläge sowie die Bremsscheiben regelmäßig auf Verschleiß hin überprüft werden. Weitere typische Wartungsarbeiten, wie beispielsweise Kettenpflege, Ölwechsel und Vergaserreinigung fallen bei einem Elektro Motorrad nicht an. Aufgrund der minimalen Wartung fallen auch keine hohen Werkstattkosten für diese Arbeiten an.

Elektro Motorrad mit verschleißarmer Technik

Jedes E Motorrad, jeder Elektroroller oder auch jedes E Mofa ist mit einer verschleißarmen Technik versehen. Die Antriebsmotoren arbeiten ohne Bürsten. Daher entsteht auch kein Verschleiß daran. Sämtliche elektronische Komponenten sind aus hochwertigen Materialien hergestellt. Die gesamte Elektrik ist so an dem Elektromotorrad oder an dem Elektro Scooter angebracht, dass sie vor Spritzwasser geschützt ist. Daher ist es auch bedenkenlos möglich, ein elektrisches Motorrad oder einen Elektro Scooter bei Starkregen zu benutzen. Mit einem Elektro Roller oder mit einem E Motorrad können auch Wasserlachen durchfahren werden, ohne dass Schäden an der elektrischen Anlage auftreten.

Ein elektrisches Motorrad verursacht geringe Betriebskosten

Bei Fahrzeugen aller Art spielen die Betriebskosten immer eine besonders große Rolle. Das ist auch bei einem Elektro Motorrad oder einem Elektro Scooter so. Wie bereits erwähnt, fallen für einen Elektroscooter oder für ein Elektromotorrad nur geringe Wartungskosten an. Doch sehr viel interessanter dürften die Energiekosten sein. Da der elektrische Strom deutlich günstiger ist als Benzin, liegen auch die Verbrauchskosten für ein Elektromotorrad in einem äußerst geringen Bereich. Ein Elektro Roller benötigt Energiekosten von etwa 30 bis 40 Cent auf 100 Kilometer Strecke. Ein vergleichbares Zweirad mit einem Benzinmotor würde für die gleiche Strecke Kraftstoffkosten in Höhe von etwa 4,50 Euro erreichen. Das ist schon ein gravierender Unterschied.

Reichweite und nachladen der Akkus

Bei allen elektrisch angetriebenen Fahrzeugen geht es in erster Linie immer um die maximale Reichweite. Diese kann selbstverständlich nicht pauschal angegeben werden. Je nach Art der eingebauten Akkus liegt die Reichweite der elektrischen Zweiräder zwischen etwa 60 und 120 Kilometern. Das hängt aber auch immer von der jeweiligen Belastung ab. Dazu gehören unter anderem auch der Fahrstil sowie die Beschaffenheit der Straße. Aber auch die Geschwindigkeit sowie die Beladung des Motorrads üben einen Einfluss auf die Reichweite aus. Auf jeden Fall ist die durchschnittliche Reichweite ausreichend, um täglich mit solch einem Gefährt zum Arbeitsplatz und wieder nach Hause zu fahren.

Das Nachladen gelingt an jeder normalen Steckdose, an der eine Spannung von 230 Volt anliegt. Die Akkus in einem Elektrozweirad nachzuladen, dauert ungefähr sechs bis acht Stunden. Daher sind die Akkus während der Nachtstunden wieder vollständig aufgeladen.

Elektroscooter mit hohem Nutzwert

Elektro Scooter gibt es in vielen Ausführungen. Kleinere Ausführungen lassen sich ganz einfach transportieren, um sie beispielsweise im Bus oder in der Bahn mitzunehmen. Am Zielbahnhof angekommen kann mit dem Elektroscooter der restliche Weg bis zum Arbeitsplatz oder bis zur Wohnung komfortabel zurückgelegt werden. Zum Zurücklegen kleinerer Strecken in der Stadt sind diese kleinen Scooter sehr nützlich. Mit ihnen lässt sich ohne Kraftanstrengung fahren. Zudem überwinden sie auch kleinere Steigungen problemlos.

Elektro Scooter sind zudem für alle Menschen eine große Hilfe, die aus gesundheitlichen Gründen keine weiten Strecken mehr zu Fuß zurücklegen können. Mit diesen Fahrzeugen ist der Weg zum Bäcker oder zur Apotheke überhaupt kein Problem. Die meisten Fahrzeuge dieser Art sind auch mit Körben oder Boxen ausgestattet, in denen Einkäufe oder andere Utensilien sicher verstaut werden können.

Der Umwelt zuliebe mit dem Elektro Roller fahren

Zweiräder, die mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet sind, verursachen während der Fahrt keine umweltschädlichen Abgase. Zudem sind sie sehr leise, sodass sich auch der Straßenlärm deutlich verringert. Daher sind derartige Fahrzeuge nicht nur ein Gewinn für die Umwelt, sondern auch für die Bewohner in den Städten. Alle Menschen profitieren von einem geringeren Verkehrslärm und von einer besseren Luftqualität.